PRESSEINFORMATION
Die Initiatoren:
Philipp Görgen ist Diplom-Kaufmann und studierte in Bonn, Eichstätt/Ingolstadt und Budapest. Nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Personalentwicklung, sowie der strategischen Kommunikations- und Marketingberatung ist er heute als selbstständiger Unternehmensberater in Bonn tätig (www.dynable.de). Der aktive Triathlet sieht gesellschaftliches Engagement als festen Bestandteil seiner Lebensphilosophie. Nach einem Sommerabend am „Alten Zoll“ (berühmter Bonner Biergarten) sah er die Rote Telefonzelle als ideale Möglichkeit damit zu beginnen.
Stefan Müchler M.A. hat in Bonn und Southampton Politik, neuere Geschichte und Volkskunde studiert und arbeitet heute als Journalist und Politikwissenschaftler. Neben seiner Passion für Reisen und ferne Länder, sah er die Rote Telefonzelle als ideale Gelegenheit seiner Begeisterung für Bücher Ausdruck zu verleihen. Ab August folgt Müchler einem Ruf als Lehrbeauftragter in die Vereinigten Staaten.
Oxford Club Bonn, Iris Budweth
Die Sponsoren:
Malermeister Lorenz Hecker
Bruno Berthold OHG, Udo Weisenhaus
Lepper Fensterbau GmbH
Schreinerei Stefan Hampel
Klaus Gimbel Graviertechnik
Die Geschichte der Roten Telefonzelle:
Die heute so bekannten roten Telefonzellen wurden 1924 im Rahmen eines Design-Wettbewerbes von dem Londoner Architekten Sir Giles Gilbert Scott für die britische Postbehörde entworfen. Er gewann den Wettbewerb mit einem klassischen Kuppeldach Entwurf. Im Jahre 1936 modifizierte Scott das Ursprungsmodell „Kiosk 2“ (K2) anlässlich des silbernen Thronjubiläums von König Georg V. zum Modell K6, genannt Jubilee Kiosk. Auch die „Bücherzelle“, hergestellt von der Carron Company aus Sterlingshire, gehört dieser Baureihe an. Von dem Typ K6 wurden bis Ende der 30er Jahre weitere 20.000 Stück im gesamten Königreich aufgestellt. Die rote Signalfarbe sollte eine schnelle Auffindbarkeit der Zellen ermöglichen, was besonders in Notsituationen von großer Bedeutung war. 1939 folgte eine gegen Vandalismus verbesserte Mark II Version. Nach der Thronbesteigung von Königin Elisabeth II. wurden die Georgskronen im Dach der Telefonzellen modifiziert. An den Rhein kam das englische Schmuckstück vor mehr als 20 Jahren als Geschenk der Partnerstadt Oxford und wurde hier zunächst als Telefonzelle weitergenutzt, bis sie nach Abklemmen des Fernsprechers lange keine Funktion hatte und zusehends verfiel.
